Zentrum für Brückenangebote BL: die Brücke ins Berufsleben

Das Zentrum für Brückenangebote BL (ZBA BL) bietet Ihnen die Chance, sich gezielt auf eine Lehrstelle vorzubereiten. Mit dem Überqueren unserer Brücke werden aus Schülerinnen und Schülern junge Erwachsene, die zuversichtlich den Schritt in die Berufswelt gehen.

Wie funktioniert das?

  • Sie bauen Ihr schulisches Wissen aus und erweitern Ihre Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch.
  • Sie lernen verschiedene Berufsfelder kennen und sammeln erste berufsspezifische Erfahrungen.
  • Unsere Lehrpersonen und Fachleute begleiten Sie intensiv bei Berufswahl, Bewerbungen und Prüfungsvorbereitungen.
  • Sie übernehmen Verantwortung, lernen mit Kritik umzugehen und werden selbstbewusster.
  • Sie machen sich auf Ihren eigenen Weg ins Berufsleben.
  • Es gibt ein klares Ziel: eine Anschlusslösung nach einem Jahr ZBA BL.




Welche Brückenangebote gibt es?

Im ZBA BL gibt es drei Profile: das Schulische Profil, das Kombinierte Profil und das Integrative Profil. Welches das richtige für Sie ist, entscheiden wir aufgrund Ihrer Bewerbung, Ihrer Zeugnisse, der Empfehlung Ihrer Lehrperson aus der Sekundarschule und weiteren Angaben von Ihnen. Wir teilen Sie in das Profil ein, das zu Ihren Fähigkeiten und Interessen passt. 

Das ist uns wichtig

  • Wir pflegen eine offene und vertrauensvolle Kommunikation.
  • Respekt und Ehrlichkeit sind die Grundwerte, auf der Vertrauen aufbauen kann.
  • Wir fördern die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen und voneinander zu lernen.
  • Unsere Lehrpersonen und Fachpersonen sind spezialisiert auf die Begleitung von Lernenden in dieser Phase der Berufswahl.
  • Auch Ausflüge, Sport, Musik und Projekte gehören zum Schulleben am ZBA BL.




Bewerbung

Sie haben bis Ende Januar keinen gesicherten Anschluss an die Sekundarschule? Dann können Sie sich online für ein Brückenangebot bewerben. 

Anmeldung Brückenangebot

Zulassung

Die Koordinationsstelle Brückenangebote prüft Ihr Dossier und entscheidet über die Zulassung in ein Brückenangebot. Sie müssen aufzeigen, dass Sie sich um eine Lehrstelle in verschiedenen Berufen bemühen. 





Was, wenn ich doch noch eine Lehrstelle finde?

Dann sagen wir: herzlichen Glückwunsch! Bitte melden Sie sich vor der Zulassung bei der Koordinationsstelle Brückenangebote und danach bei uns ab.

Noch Fragen?

Haben Sie noch Fragen zur Anmeldung oder Zulassung? Wenden Sie sich an die Koordinationsstelle Brückenangebote.

Koordinationsstelle Brückenangebote

Jeweils im April erreichen uns die Bewerbungsdossiers aller Lernenden, die eine Zulassung erhalten haben. Wir prüfen diese Dossiers sorgfältig und teilen die Lernenden in das Profil ein, in dem wir sie am besten fördern können. Im Mai nehmen wir Kontakt mit Ihnen auf und überprüfen Ihre Einteilung. Den definitiven Entscheid erfahren Sie vor den Sommerferien.
In allen Profilen des ZBA BL gilt: Es geht um mehr als Deutsch, Englisch und Mathematik. Denn für einen guten Berufseinstieg brauchen Sie auch die so genannten überfachlichen Kompetenzen. Am ZBA BL fördern wir Sie deshalb in folgenden Bereichen gezielt:

Persönliche Entwicklung

Sie lernen, sich selbst realistisch einzuschätzen und die Arbeit so zu organisieren, dass die Zeit reicht. Sie arbeiten mit anderen zusammen und kommunizieren angemessen. Dazu gehört auch, Kritik anzunehmen und aus einem Feedback zu lernen, Misserfolge zu verarbeiten und weiterzumachen. Selbstverständlich dürfen Sie sich über Erfolge freuen – auch über die von anderen. Im Jahr am ZBA BL werden Sie sich der eigenen Stärken und Schwächen bewusst. 

Berufsfindung

Mehrere Lektionen pro Woche widmen wir in allen Profilen der Vorbereitung auf eine Lehrstelle. Dazu gehören Lern- und Arbeitstechniken, Bewerbungstraining, ein sauberes Bewerbungsdossier und die gezielte Suche nach einer Lehrstelle. Dafür arbeiten wir auch eng mit Lehrbetrieben zusammen, die Berufsberatung im ZBA BL unterstützt Sie dabei.

Praxislernen

Jeder Beruf hat eine eigene Fachsprache, verlangt besonderes Wissen und spezielle Fähigkeiten. Je nach Profil und Spezialisierung lernen Sie diese Aspekte der verschiedenen Berufsfelder kennen. Sie bauen Fachwissen auf und wissen, mit welchen Methoden in dem Berufsfeld gearbeitet wird. Auch damit bereiten Sie sich auf eine künftige Berufslehre vor.

Schulische Bildung

Natürlich kommen die Schulfächer bei uns nicht zu kurz – denn in der Arbeitswelt werden Sie gute Kenntnisse in Deutsch, Fremdsprachen und Mathematik auf jeden Fall brauchen. Am ZBA BL haben Sie die Chance, Ihr Schulwissen zu festigen und Neues zu lernen. 







Lernende im Schulischen Profil gehen fünf Tage pro Woche in Muttenz zur Schule, lernen mehr über ihre Stärken und erweitern in den Kernfächern ihre schulischen Kenntnisse. Sie werden aufgrund der Noten aus der Sekundarschule in die Niveaus A+ oder E+ eingeteilt. Diese Niveaus schliessen an die Leistungszüge A und E der Sekundarschule an. Zudem gibt es in Deutsch und Mathematik Niveaukurse. 

Technik-Elektro-Informatik

Diese Spezialisierung eignet sich für Jugendliche, die sich für Berufe in der Technik, Elektronik oder Informatik interessieren. Die Lernenden bauen einen Roboter und lernen die Funktionsweise von mechatronischen Geräten zu verstehen. Sie erarbeiten sich elektronische Grundlagen und führen elektrische Versuche durch. Auch verschiedene Programmiersprachen sowie das Verschlüsseln und Komprimieren von Daten gehören zum Lernstoff. Im Fach «Digitales Gestalten und Konstruieren» lernen Sie verschiedene digitale Gestaltungsprogramme kennen und erhalten Einblicke in 3D-Programme, mit denen digitale Konstruktionen für 3D-Drucke, Renderings, Animationen oder Gamedesigns entstehen können.

Handwerk-Gestalten

Diese Spezialisierung eignet sich für Jugendliche, die sich für handwerklich-technische Berufe oder eine gestalterische Ausbildung interessieren. Die Lernenden eignen sich gestalterische Grundkenntnisse an und erhalten eine Einführung in das Technische Zeichnen. Darüber hinaus lernen sie handwerkliche Arbeitstechniken mit verschiedenen Materialien (z.B. Holz oder Metall) kennen und bereiten sich so auf handwerkliche, technische und kreative Berufe vor.

Soziales-Gesundheit

Diese Spezialisierung eignet sich für Jugendliche, die sich für einen sozialen Beruf oder einen Beruf im Gesundheitswesen interessieren. Im Fach «Gesundheit» befassen Sie sich mit Ernährungslehre, Humanbiologie und Bewegung. Im Fach «Soziales» lernen Sie die Grundzüge der Soziologie kennen und erweitern Ihre Sozialkompetenz. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Arbeit mit Kindern, Betagten, Migrantinnen und Migranten, Menschen mit Beeinträchtigungen und Randständigen. Konkret führt diese Spezialisierung zu Ausbildungen wie z.B. Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FaGe), Fachfrau/Fachmann Betreuung (FaBe), Assistent/in Gesundheit und Soziales (AGS), Med. Praxisassistent/in (MPA) und Dentalassistent/in (DA). 

Administration, Organisation

Diese Spezialisierung eignet sich für Jugendliche, die einen Beruf im Verkauf oder eine kaufmännische Ausbildung anstreben. Die Lernenden erhalten einen Einblick in Grundlagen der kaufmännischen Arbeit, wie Administration, Buchhaltung oder Organisation. Die berufliche Zukunft dieser Lernenden liegt eher im kaufmännischen Bereich, im Detailhandel, im Verkauf oder anderen Dienstleistungsberufen.

Vier Spezialisierungen:

Um die persönlichen Stärken besonders zu fördern und die Berufswahl zu unterstützen, gibt es im Schulischen Profil vier Spezialisierungen: 

  • Technik-Elektronik-Informatik 
  • Handwerk-Gestalten 
  • Soziales-Gesundheit 
  • Administration-Organisation 


Die Einteilung in eine der vier Spezialisierungen bedeutet aber keinen Vorentscheid für die Berufswahl.

Das Kombinierte Profil verbindet Praxis und Theorie: Hier bereiten Sie sich in einem Betrieb (Vorlehre) oder in den Werkstätten der Schule (Vorkurse) auf eine Berufslehre vor. In der Vorlehre besuchen Sie die Schule an zwei Tagen pro Woche, drei Tage verbringen Sie im Betrieb. In einem Vorkurs findet an fünf Tagen pro Woche praktischer und theoretischer Unterricht statt. In beiden Angeboten bauen Sie spezifisches berufsfachliches Know-how auf und festigen ihre schulischen Kenntnisse.

Warum eine Vorlehre?

Die Vorlehre eignet sich für Lernende, die bereits eine Vorstellung von ihrem Berufsweg haben. Mit der Vorlehre steigt die Chance auf eine Lehrstelle und einen eidgenössisch anerkannten Abschluss im Wunschberuf. An drei Tagen pro Woche sammeln die Lernenden Erfahrungen in einem Vorlehrbetrieb und eignen sich fachliche Grundkenntnisse an. Am Montag/Dienstag oder Donnerstag/Freitag besuchen sie in der Schule die Fächer Berufskunde, Informatik, Deutsch, Mathematik, Allgemeinbildung und Sport. Alle Ausbildungsbetriebe können auch Vorlehrstellen anbieten.

Warum ein Vorkurs?

Vorkurse gibt es in verschiedenen Berufsfeldern. Sie eignen sich für Jugendliche, die sich für eines dieser Berufsfelder interessieren, sich aber noch nicht für einen bestimmten Beruf entschieden haben oder noch keine Lehrstelle im Berufsfeld gefunden haben.

Im Vorkurs besuchen die Lernenden an fünf Tagen pro Woche die Schule. Der theoretische Unterricht hilft, Wissen und Kenntnisse zu vertiefen und auszubauen. Im praktischen Unterricht erhalten die Lernenden Einblicke in die verschiedenen Berufe, die es im Berufsfeld ihres Vorkurses gibt.  

Die Vorlehren

Der Unterricht in den Vorlehren findet an verschiedenen Orten statt. 

 

Die Vorkurse

Die folgenden Vorkurse finden an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel statt.

  • Vorkurs Chemie
  • Vorkurs Elektro
  • Vorkurs Ernährung
  • Vorkurs Holz
  • Vorkurs Medizinische Ausrichtung
  • Vorkurs Metall A
  • Vorkurs Metall B

Sie sind erst vor Kurzem in die Schweiz gekommen und sprechen noch nicht so gut Deutsch? Dann kann es sein, dass Sie ins Integrative Profil eingeteilt werden. Sie besuchen die Schule in Muttenz an fünf Tagen pro Woche. Sie lernen intensiv Deutsch, Mathematik und weitere wichtige Fächer, die für eine Berufslehre in der Schweiz wichtig sind. Mit unserer Unterstützung lernen Sie Firmen kennen und erhalten ein Bewerbungstraining. Das Integrative Profil dauert zwei Jahre.

In der Schweiz ankommen

Wer in der Schweiz Fuss fassen will, muss wissen, wie das Arbeitsleben und der Alltag funktionieren. Im Integrativen Profil lernen die jungen Erwachsenen das Schul- und Ausbildungssystem der Schweiz kennen und setzen sich mit der Arbeitswelt auseinander: Welche Regeln gelten am Arbeitsplatz? Wie spreche ich mit dem Chef oder der Chefin? Welches sind meine Rechte und Pflichten? So kann der Einstieg in eine Berufsausbildung gelingen. Und damit können die jungen Menschen auch an der Gesellschaft teilhaben und sich einbringen. 

Das ist uns wichtig

Sicherheit und Orientierung: Die jungen Menschen im Integrativen Profil haben durch ihre Migration meist eine Zeit der Orientierungslosigkeit hinter sich. Manchmal ist ihr Aufenthaltsstatus nicht geklärt. In dieser Situation ist die Schule ein Ort der Sicherheit und Konstanz. Hier können die Lernenden zur Ruhe kommen und Vertrauen gewinnen. 

Kompetenzen erkennen und fördern: Die Lernenden können einiges! Viele sprechen mehrere Sprachen und haben auf der Flucht oder in ihrer Heimat bereits gearbeitet. Wir erkennen sie und versuchen, sie in den weiteren Werdegang der Jugendlichen einzubauen. Wir bauen auf ihren Stärken auf.

Handlungsfähigkeit und Selbständigkeit fördern: Unser Unterricht lässt die Lernenden Situationen üben, die für sie relevant sind. Auch die Themen im Unterricht knüpfen an ihrer Lebenswelt an. So stärken wir ihre Selbständigkeit und ihr Selbstvertrauen.

Sprache als Schlüssel zum Beruf

  • 6 Lektionen Deutsch pro Woche
  • wöchentliche Einzelgespräche
  • schulische oder praktische Ausrichtung ist möglich 
  • Aufnahme ist bis 25 Jahre möglich

Lernende im Schulischen Profil gehen fünf Tage pro Woche in Muttenz zur Schule, lernen mehr über ihre Stärken und erweitern in den Kernfächern ihre schulischen Kenntnisse. Sie werden aufgrund der Noten aus der Sekundarschule in die Niveaus A+ oder E+ eingeteilt. Diese Niveaus schliessen an die Leistungszüge A und E der Sekundarschule an. Zudem gibt es in Deutsch und Mathematik Niveaukurse. 

Technik-Elektro-Informatik

Diese Spezialisierung eignet sich für Jugendliche, die sich für Berufe in der Technik, Elektronik oder Informatik interessieren. Die Lernenden bauen einen Roboter und lernen die Funktionsweise von mechatronischen Geräten zu verstehen. Sie erarbeiten sich elektronische Grundlagen und führen elektrische Versuche durch. Auch verschiedene Programmiersprachen sowie das Verschlüsseln und Komprimieren von Daten gehören zum Lernstoff. Im Fach «Digitales Gestalten und Konstruieren» lernen Sie verschiedene digitale Gestaltungsprogramme kennen und erhalten Einblicke in 3D-Programme, mit denen digitale Konstruktionen für 3D-Drucke, Renderings, Animationen oder Gamedesigns entstehen können.

Handwerk-Gestalten

Diese Spezialisierung eignet sich für Jugendliche, die sich für handwerklich-technische Berufe oder eine gestalterische Ausbildung interessieren. Die Lernenden eignen sich gestalterische Grundkenntnisse an und erhalten eine Einführung in das Technische Zeichnen. Darüber hinaus lernen sie handwerkliche Arbeitstechniken mit verschiedenen Materialien (z.B. Holz oder Metall) kennen und bereiten sich so auf handwerkliche, technische und kreative Berufe vor.

Soziales-Gesundheit

Diese Spezialisierung eignet sich für Jugendliche, die sich für einen sozialen Beruf oder einen Beruf im Gesundheitswesen interessieren. Im Fach «Gesundheit» befassen Sie sich mit Ernährungslehre, Humanbiologie und Bewegung. Im Fach «Soziales» lernen Sie die Grundzüge der Soziologie kennen und erweitern Ihre Sozialkompetenz. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Arbeit mit Kindern, Betagten, Migrantinnen und Migranten, Menschen mit Beeinträchtigungen und Randständigen. Konkret führt diese Spezialisierung zu Ausbildungen wie z.B. Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FaGe), Fachfrau/Fachmann Betreuung (FaBe), Assistent/in Gesundheit und Soziales (AGS), Med. Praxisassistent/in (MPA) und Dentalassistent/in (DA). 

Administration, Organisation

Diese Spezialisierung eignet sich für Jugendliche, die einen Beruf im Verkauf oder eine kaufmännische Ausbildung anstreben. Die Lernenden erhalten einen Einblick in Grundlagen der kaufmännischen Arbeit, wie Administration, Buchhaltung oder Organisation. Die berufliche Zukunft dieser Lernenden liegt eher im kaufmännischen Bereich, im Detailhandel, im Verkauf oder anderen Dienstleistungsberufen.

Vier Spezialisierungen:

Um die persönlichen Stärken besonders zu fördern und die Berufswahl zu unterstützen, gibt es im Schulischen Profil vier Spezialisierungen: 

  • Technik-Elektronik-Informatik 
  • Handwerk-Gestalten 
  • Soziales-Gesundheit 
  • Administration-Organisation 


Die Einteilung in eine der vier Spezialisierungen bedeutet aber keinen Vorentscheid für die Berufswahl.

Das Kombinierte Profil verbindet Praxis und Theorie: Hier bereiten Sie sich in einem Betrieb (Vorlehre) oder in den Werkstätten der Schule (Vorkurse) auf eine Berufslehre vor. In der Vorlehre besuchen Sie die Schule an zwei Tagen pro Woche, drei Tage verbringen Sie im Betrieb. In einem Vorkurs findet an fünf Tagen pro Woche praktischer und theoretischer Unterricht statt. In beiden Angeboten bauen Sie spezifisches berufsfachliches Know-how auf und festigen ihre schulischen Kenntnisse.

Warum eine Vorlehre?

Die Vorlehre eignet sich für Lernende, die bereits eine Vorstellung von ihrem Berufsweg haben. Mit der Vorlehre steigt die Chance auf eine Lehrstelle und einen eidgenössisch anerkannten Abschluss im Wunschberuf. An drei Tagen pro Woche sammeln die Lernenden Erfahrungen in einem Vorlehrbetrieb und eignen sich fachliche Grundkenntnisse an. Am Montag/Dienstag oder Donnerstag/Freitag besuchen sie in der Schule die Fächer Berufskunde, Informatik, Deutsch, Mathematik, Allgemeinbildung und Sport. Alle Ausbildungsbetriebe können auch Vorlehrstellen anbieten.

Warum ein Vorkurs?

Vorkurse gibt es in verschiedenen Berufsfeldern. Sie eignen sich für Jugendliche, die sich für eines dieser Berufsfelder interessieren, sich aber noch nicht für einen bestimmten Beruf entschieden haben oder noch keine Lehrstelle im Berufsfeld gefunden haben.

Im Vorkurs besuchen die Lernenden an fünf Tagen pro Woche die Schule. Der theoretische Unterricht hilft, Wissen und Kenntnisse zu vertiefen und auszubauen. Im praktischen Unterricht erhalten die Lernenden Einblicke in die verschiedenen Berufe, die es im Berufsfeld ihres Vorkurses gibt.  

Die Vorlehren

Der Unterricht in den Vorlehren findet an verschiedenen Orten statt. 

 

Die Vorkurse

Die folgenden Vorkurse finden an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel statt.

  • Vorkurs Chemie
  • Vorkurs Elektro
  • Vorkurs Ernährung
  • Vorkurs Holz
  • Vorkurs Medizinische Ausrichtung
  • Vorkurs Metall A
  • Vorkurs Metall B

Sie sind erst vor Kurzem in die Schweiz gekommen und sprechen noch nicht so gut Deutsch? Dann kann es sein, dass Sie ins Integrative Profil eingeteilt werden. Sie besuchen die Schule in Muttenz an fünf Tagen pro Woche. Sie lernen intensiv Deutsch, Mathematik und weitere wichtige Fächer, die für eine Berufslehre in der Schweiz wichtig sind. Mit unserer Unterstützung lernen Sie Firmen kennen und erhalten ein Bewerbungstraining. Das Integrative Profil dauert zwei Jahre.

In der Schweiz ankommen

Wer in der Schweiz Fuss fassen will, muss wissen, wie das Arbeitsleben und der Alltag funktionieren. Im Integrativen Profil lernen die jungen Erwachsenen das Schul- und Ausbildungssystem der Schweiz kennen und setzen sich mit der Arbeitswelt auseinander: Welche Regeln gelten am Arbeitsplatz? Wie spreche ich mit dem Chef oder der Chefin? Welches sind meine Rechte und Pflichten? So kann der Einstieg in eine Berufsausbildung gelingen. Und damit können die jungen Menschen auch an der Gesellschaft teilhaben und sich einbringen. 

Das ist uns wichtig

Sicherheit und Orientierung: Die jungen Menschen im Integrativen Profil haben durch ihre Migration meist eine Zeit der Orientierungslosigkeit hinter sich. Manchmal ist ihr Aufenthaltsstatus nicht geklärt. In dieser Situation ist die Schule ein Ort der Sicherheit und Konstanz. Hier können die Lernenden zur Ruhe kommen und Vertrauen gewinnen. 

Kompetenzen erkennen und fördern: Die Lernenden können einiges! Viele sprechen mehrere Sprachen und haben auf der Flucht oder in ihrer Heimat bereits gearbeitet. Wir erkennen sie und versuchen, sie in den weiteren Werdegang der Jugendlichen einzubauen. Wir bauen auf ihren Stärken auf.

Handlungsfähigkeit und Selbständigkeit fördern: Unser Unterricht lässt die Lernenden Situationen üben, die für sie relevant sind. Auch die Themen im Unterricht knüpfen an ihrer Lebenswelt an. So stärken wir ihre Selbständigkeit und ihr Selbstvertrauen.

Sprache als Schlüssel zum Beruf

  • 6 Lektionen Deutsch pro Woche
  • wöchentliche Einzelgespräche
  • schulische oder praktische Ausrichtung ist möglich 
  • Aufnahme ist bis 25 Jahre möglich

Das Ziel ist klar: Nach dem ZBA BL sollen alle Lernenden in eine Berufslehre oder eine Mittelschule übertreten. Den allermeisten gelingt dies auch. Viele Wege führen aus dem ZBA BL. 

Der Übergang ins Berufsleben

Grundsätzlich stehen den Absolventinnen und Absolventen des ZBA BL alle Berufe und alle Berufswege offen. Es gibt zweijährige Berufslehren mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) sowie drei- oder vierjährige Berufslehren mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ). In Ergänzung zum EFZ ist bei entsprechender Eignung auch die Berufsmatur möglich, die den Zugang zu einer Fachhochschule eröffnet.

Der Übergang in weiterführende Schulen

Wer sehr gute schulische Leistungen erbringt, kann vom ZBA BL in eine weiterführende Schule eintreten. Die Fachmaturitätsschule (FMS) bereitet die Lernenden auf anspruchsvolle Ausbildungen in Pädagogik, im Gesundheitswesen, in den Naturwissenschaften, in gestalterischen Berufen oder in der Kommunikation vor. Die Wirtschaftsmittelschule (WMS) ist ein guter Anschluss für Lernende, die gerne weiter zur Schule gehen und sich für Berufe in der Administration interessieren. Die Informatikmittelschule (IMS) schliesslich steht technisch und in Informatik begabten Lernenden offen. In einzelnen Fällen ist es möglich, ein zweites Erweiterungsjahr im Schulischen Profil anzuhängen. All diese Übertritte, die in Einzelfällen möglich sind, bedingen eine Empfehlung des Klassenkonvents. Bei der Empfehlung wird die Gesamtsituation der Lernenden und nicht nur die schulische Leistung betrachtet.